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Sportpalast 

 

Das war das ehemalige Gebäude in Prag (Matka mest, Mutter aller Städte), in dem zu Zeiten des tschechoslowakischen Außenhandels alle Büros untergebracht waren.

Im Erdgeschoss ein Tussex-Laden, in dem gegen harte Währung (Dollar, DM, ...) auch Inlands-Waren legal erstanden werden konnten. Als da sind Becherovka und Krimsekt, gelegentlich auch Oplatki, obwohl es die besseren in Pilsen gab.

 

Das war der *Sportpalast*.
Dabei wurde wohl an eine besondere, eher sportliche Art des Außenhandels mit dem bösen, kapitalistischen Westen gedacht.
'Legal' ist in jenen Ländern ein sehr weit dehnbarer Begriff, den Mensch auch schon mal gehört haben mag. Aber eher schwach.

Er gehört eigentlich in die Vitamin-B-Klasse.

 

Und es begab sich, dass dieser 'Palast' restlos abbrannte. Aber wirklich restlos. Was auch so gar nicht gut war, wie sich hinterher herausstellte.

 

Und das kam so - um es mit dem Tonfall des Gefreiten Adolf Hirnschal an seine geliebte Amalie zu sagen.
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