Sportpalast  
  
Das war das ehemalige Gebäude in Prag (Matka mest, Mutter aller Städte), in dem zu Zeiten des tschechoslowakischen Außenhandels alle Büros dafür untergebracht waren. 
Im Erdgeschoss ein Tuzex-Laden, in dem gegen harte Währung (Dollar, DM, ...) auch Aus- und Inllands-Waren legal erstanden werden konnten. Als da sind Becherovka und Krimsekt, gelegentlich auch Oplatki, obwohl es die besseren in Pilsen gab.
Es galt der tägliche Zwangsumtausch, westliche Währung gegen Tschechische Kronen (Koruna).
Daran angelehnt gibt es auch einige durchaus sehenswerte Episoden, zB des braven Soldatens Schwejk.
Die CSSR hat ja eigene beachtenswerte Filmstudios Barandov.
Es war für mich eine sehr nette Zeit.

Prag hatte sich vor etwa 10 Jahren in der Erscheinung kaum gewandelt; wie ich anlässlich einer Busreise bemerken konnte. Obwohl hinter der öffentlichen Kulisse sicherlich einiges geschah.
Nach Prag fährt man im späten Frühling, Sommer oder Herbst, niemals im Winter. Winter waren 'im Osten' schon immer lebensgefährlich. Mein Kumpel hier hörte nicht auf meinen Rat, fuhr im Dezenber 2024 mit einer Busreise da hin. Er kam krank an der Lunge heim - und starb eine Woche später, er 'ertrank' unrettbar auf der IntensivStation.


Dieses ehemalige Riesengebäude war umgangssprachlich der 'Sportpalast'. Dabei wurde wohl an eine besondere, eher 'sportliche Art' des Außenhandels mit dem bösen, kapitalistischen Westen gedacht. 
'Legal' ist in jenen Ländern ein sehr weit dehnbarer Begriff, den Mensch auch schon mal gehört haben mag - aber eher schwach. 
Er gehört eigentlich in die Vitamin-B-Klasse. 
  
Und es begab sich, dass dieser 'Palast' restlos abbrannte.
Aber wirklich restlos. Was auch so gar nicht gut war, wie sich hinterher herausstellen sollte. 
  
Und das kam so - um es mit dem Tonfall des Gefreiten Adolf Hirnschal an seine geliebte Amalie zu sagen. 
... 

Man saß oberhalb von Prag auf der Anhöhe des Vitkov in geselliger Runde mit einer schönen Aussicht auf die Stadt. Die Höhe war früher mal ein 'Weinberg', deswegen der Name 'Vinohrad'. 
Ist mittlerweile eng besiedelt; denn Wohnraum ist auch in Prag begrenzt und teuer.
Dort könnte man durchaus auch heute wohnen in bevorzugter Lage. Damals sprach man angeblich in Wien das beste Tschechisch - und in Prag das beste Deutsch. Tschechisch kann ich auch noch, und Deutsch sowieso.


Auf einmal ging über der Stadt ein Stern auf.
Bis sich herausstellte, dass jener Palast lichterloh brannte.
10 Stockwerke im offenen Quadrat mit Innenhof. Jede Seite 100 m lang. Das brennt, besonders wenn die Möbilierung aus stabilen Holzmöbeln, ergänzt um Aktenberge besteht. Da fegt der Wind.

Und bald ging die Nachricht um, dass dort nicht gelöscht werden könne, weil nicht genug Wasser auf den Hydranten sei.
Also wurde versucht, Wasser aus der Moldau zu saugen. Es stellte sich jedoch bald heraus, dass für die 200 m die Schläuche zu kurz seien. Man ließ es brennen. Zu Schaden kam jedenfalls niemand.

Ein wesentiches Manko stellte sich dann aber doch heraus; das kam aus einer gänzlich unvermuteten Ecke, aus der Ecke 'Außenhandel'. Denn sämtliche Akten, Bestellungen, Rechnungen, Zahlungen, ... waren weg. Fast alles. Auch der IBM-ZentralComputer.

Was liegt dann näher, als bei den Handelspartnern nach Kopien zu ersuchen. Das geschah auch.
Das Böse daran war, dass doch noch einige Vorgänge gefunden wurden. Deren Zahlungsmodalitäten stimmten leider nicht mit den nachgelieferten überein.

So kamen doch noch einige Personen zu Schaden, d.h. Köpfe rollten.

Die gleiche Situation könnte zZt (2022...) in Russland angetroffen werden. Deswegen ist der Krieg gegen die Ukraine für mich durchaus denkbar. Wer hat dort dringend was zu verbergen?
Korruption und Mauscheleien gibt es bei jeder Behörde. nur darf das auf keinen Fall auffliegen.
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Sportpalast  
  
Das war das ehemalige riesige Gebäude in Prag
(Praha, Matka mest, Mutter aller Städte), in dem zu Zeiten des tschechoslowakischen Außenhandels alle Büros dafür untergebracht waren. 
Im Erdgeschoss ein Tuzex-Laden, in dem gegen harte Währung (Dollar, DM, ...) Aus- und auch Inlands-Waren legal erstanden werden konnten. Als da sind Becherovka und Krimsekt, gelegentlich auch Oplatki, obwohl es die besseren in Pilsen gab. Grusignac kann und möchte man ja nicht jeden Tag trinken, weil dieses harte 'Gesöff' wirklich nur zum SchuhePolieren geeignet ist.
Es galt der tägliche Zwangsumtausch, westliche Währung gegen Tschechische Kronen (Koruna).
Daran angelehnt gibt es auch einige durchaus sehenswerte Episoden, zB des braven Soldatens Schwejk.
Die CSSR hat ja eigene beachtenswerte Filmstudios Barandov.
Es war für mich verteilt über 12 Jahre eine sehr nette Zeit.

Prag hatte sich vor etwa 10 Jahren (~2015?) in der Erscheinung kaum gewandelt; wie ich anlässlich einer Busreise bemerken konnte. Obwohl hinter der öffentlichen Kulisse sicherlich einiges geschah.

Nach Prag fährt man im späten Frühling, Sommer oder Herbst, niemals im Winter.
Winter waren 'im Osten' schon immer lebensgefährlich.
Ich wusste das, weil ich oft auch im Winter dort und in Moskau war; und ich deswegen 'immun' war.
Mein Kumpel hier hörte nicht auf meinen dringenden Rat, und er fuhr dennoch im Dezember 2024 mit einer Busreise da hin.
Er kam krank an der Lunge heim - und starb eine Woche später auf der Intensivstation. Er 'ertrank' unrettbar.


Dieses ehemalige Riesengebäude war umgangssprachlich der 'Sportpalast'. Dabei wurde wohl an eine besondere, eher 'sportliche Art' des Außenhandels mit dem bösen, kapitalistischen Westen gedacht. 
'Legal' ist in jenen Ländern ein sehr weit dehnbarer Begriff, den Mensch dort auch schon mal gehört haben mag - aber eher schwach. Er gehört eigentlich in die Vitamin-B-Klasse; wobei hinter der weit Offenen Hand zuweilen 'getuschelt' wurde.

Und es begab sich, dass dieser 'Palast' restlos abbrannte.
Aber wirklich restlos. Was auch so gar nicht gut war, wie sich hinterher herausstellen sollte. 

Und das kam so - um es mit dem Tonfall des Gefreiten Adolf Hirnschal an seine geliebte Amalie zu sagen. 
... 

Man saß oberhalb von Prag auf der Anhöhe des Vitkov in geselliger Runde mit einer schönen Aussicht auf die Stadt. Die Höhe war früher mal ein 'Weinberg', deswegen der Name 'Vinohrad'. 
Ist mittlerweile eng besiedelt; denn Wohnraum ist auch in Prag begrenzt und teuer.
Dort könnte man durchaus auch heute wohnen in bevorzugter Lage. Damals sprach man angeblich in Wien das beste Tschechisch - und in Prag das beste Deutsch. Tschechisch/Slowakisch kann ich auch noch ausreichend, und Deutsch/Englisch sowieso.


Auf einmal ging über der Stadt ein Stern auf.
Bis sich herausstellte, dass jener Palast lichterloh brannte.
10 Stockwerke im Quadrat mit offenem Innenhof. Jede Seite 100 m lang. Das brennt heftig wegen des offenen Innenhofes als Kamin, besonders wenn die Möbilierung auch noch aus stabilen Holzmöbeln, ergänzt um Aktenberge besteht. Hui, da fegt der Wind.

Und bald ging die Nachricht um, dass dort nicht gelöscht werden könne, weil nicht genug Wasser auf den Hydranten sei.
Also wurde versucht, Wasser aus der Moldau zu saugen. Es stellte sich jedoch bald heraus, dass für die 200 m die Schläuche zu kurz seien.
Man ließ es brennen. Zu körperlichem Schaden kam jedenfalls niemand.

Ein wesentliches Manko stellte sich dann aber doch heraus; das kam aus einer gänzlich unvermuteten Ecke, aus der Ecke 'Außenhandel'. Denn sämtliche Akten, Bestellungen, Rechnungen, Zahlungen, ... waren weg. Fast alles. Auch der IBM-ZentralComputer.

Was liegt dann näher, als bei den Handelspartnern nach Kopien zu ersuchen. Das geschah auch.
Das Böse daran war, dass doch noch einige Vorgänge gefunden wurden. Deren Zahlungsmodalitäten stimmten leider nicht mit den nachgelieferten überein.

So kamen doch noch einige Personen zu Schaden, d.h. Köpfe rollten.

Die gleiche Situation könnte zZt (2022...) in Russland angetroffen werden. Deswegen ist der Krieg gegen die Ukraine für mich durchaus erklärlich. Wer hat dort dringend was zu verbergen?
Korruption und Mauscheleien gibt es bei jeder Behörde
(zB Cum-Ex); nur darf das auf keinen Fall auffliegen.