Das sind meine immer noch vorhandenen,
über so manche Unbill geretteten Wochenberichte
der Jahre 1955 - 1958, jeweils beginnend im April.
Die Wochenzahlen richten sich nicht nach den Kalenderwochen;
sie zählen ab Beginn der Lehrzeit im April 1955 fortlaufend.

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▪ Die Lehre wurde absolviert bei der Deutschen Bundespost,
Fernmeldebauamt Düsseldorf-Derendorf, Moltkestraße 23.
Abgeschlossen mit Gesellenbrief als Fernmeldehandwerker, was mir Qualifikation und selbständigen Zugang zum technischen Innendienst in Fernmeldeämtern ermöglichte.

▪ Meine Dokumentation enthält auch ein gesundes Maß an Selbstdarstellung. Das geschieht vorsätzlich - mit der Absicht positiver Motivation Lesender.

▪ Im ersten Lehrjahr ging es hauptsächlich darum, Materialien aus Metall, wie Eisen, Blei, Kupfer oder Messing, zu bearbeiten; Tenor Metallbearbeitung in vielen Varianten. Schmieden, drehen, feilen, gießen, bohren, hämmern, messen - damit ein Gefühl entstand, wie diese Materalien zu handhaben sind. Manuelle Fertigkeit wurde dabei so verfeinert, dass bis auf 1/100 mm genau gearbeitet werden kann. Diese Feinmotorik war später auch nötig. Eine insgesamt recht mühsame und langwierige Angelegenheit.
▪ Das zweite Lehrjahr brachte vor allem den Ausbau des verteilten Fernmeldenetzes sowohl unter- als auch ober-irdisch nahe. Ein sehr mühsamer Außendienst sowohl in Kabelschächten als auch auf Masten und an Hauswänden und in Wohnungen und Fabriken.
▪ Erst nachdem die Grundlagen in den zwei Jahren gelegt waren, ging es im dritten Lehrjahr darum, die eigentliche Fernmeldetechnik in den damaligen Wählämtern zu beherrschen. Das waren damals elektro-feinmechanische Einrichtungen; die es heute nicht mehr gibt. Das war für mich der interessanteste Abschnitt.
▪ Im letzten Lehr-Halbjahr ging es dann schon in der Praxis vor Ort darum, den effektiven Umgang mit Kollegen und verschiedenen weiteren internen Gepflogenheiten zu erlernen. Das letzte Halbjahr ähnelte also schon dem eines fertig Ausgelernten, der zwar die Technik kannte, aber den praktischen Umgang als Geselle noch kennen zu lernen hatte.
▪ Die dreijährig begleitende Berufsschule brachte Kenntnisse zu sämtlichen damals bekannten Eigenschaften der Elektrik, auch der Funktechnik, auf den Tisch. Das Ohmsche Gesetz war darin nur ein kleiner Ausschnitt, eine der zahlreichen Grundlagen. Die heutige Elektronik gabs noch nicht, aber es wurden die Grundlagen für später gelegt.

▪ Jeder Wochenbericht besteht aus zwei -manche aus mehreren- Seiten. Die Vorderseite zeigt oben ein Motiv der Woche, und darunter die tabellarische Aufstellung der Arbeitszeiten. Ebenso werden die Benotung der Wochenleistung und teilweise monatlich die Höhe der Vergütung (Monatslohn in DM) aufgeführt.
Die Motive werden gesammelt noch einmal als Auflistung gezeigt.
Die Rückseite zeigt den eigentlichen, selbst gefertigten schriftlichen Wochenbericht - meistens mit Handzeichnung.
Für jede Woche wurde auch nur ein einziger Vordruck ausgegeben.
Fester Abliefertermin war stets Montag zu Arbeitsbeginn, sodaß das Wochenende -in der Regel also der Sonntag- für die Anfertigung genutzt werden konnte. Jeder Bericht wurde auch mit Lochverstärkern versehen. Die Wochenberichte wurden stets pingelig kontrolliert und benotet.
Damals gab es noch die 48-Stundenwoche, und der Samstag war auch Arbeitstag.

▪ Das erste Jahr der Lehre war für mich sehr mühsam; denn ich war im angeschlossenen Lehrlingsheim untergebracht, und ich wurde dort auch verpflegt. Viel Zeit wurde im ersten Lehrjahr vertan mit Kranksein, weil einfach die Bedingungen, speziell die Verpflegung, dort 'mühsam' waren. Zweimal hatte ich eine sehr ernste Fischvergiftung; und der Arzt kam ins Heim. Aber nach dem Krieg gab es wohl keine andere Wahl.
Wir waren etwa 100 Lehrlinge, zu drei Lehrjahren. Das letzte halbe Lehrjahr (1958) fand dann schon vor Ort in den örtlichen Wählämtern statt. Da kannte man aber schon alles Nötige.
Die Lehre an sich war sehr umfangreich und gründlich, aber auch nicht einfach; dafür bin ich sehr dankbar.

▪ Nach dem ersten Jahr wurde entschieden, dass ich täglich, auch samstags, an- und abreisen würde. Das war nicht so einfach wie sich das anhört; denn ich wohnte etwa 90 km entfernt auf dem Lande.
Der erste Bus fuhr morgens um 05:04 (Aufstehen gegen 04:00). Der fuhr 10 km bis zum Bahnhof Dinslaken; von dort gings auf einen Zug (Dampfloks) nach Oberhausen. Dort umsteigen nach Duisburg, und von Duisburg die letzte Strecke bis Düsseldorf-Derendorf. Dann noch 20 Minuten zufuss. Abends die gesamte Tour natürlich zurück; es wurde dann 19:00. Das war zwar recht anstrengend, aber ich war seitdem nicht mehr krank. Heutzutage würde das glaube ich niemand mehr freiwillig machen. Seinerzeit war es aber die einzige Möglichkeit, etwas Gescheites zu lernen; noch dazu mit der Aussicht, später als Beamter in den Staatsdienst übernommen zu werden.

▪ Einmal pro Woche war ganztägig Berufsschule in der Metallgewerblichen Berufsschule an der Färberstraße. Von Metall wurde dort wenig gelehrt, dafür war ja die Lehre an sich gut; aber zur Elektrik in vielen Variationen gabs viele Informationen. Unserem Berufsschlullehrer verdanke ich sehr viel. Er stellte uns frei, Hausaufgaben zu machen. Aber er bedingte sich aus, jederzeit von uns einen freien Vortrag ohne Unterlagen vor der Klasse abzurufen - zu einem Thema, das er fallweise nach seinem Belieben vorgab. Über drei Jahre habe ich keine Hausaufgaben gemacht; aber freie Rede habe ich dafür gelernt - und die Schule damals als Bester abgeschlossen.

▪ Nach der bestandenen einwöchigen Gesellenprüfung wurde ich etwa ein Jahr lang, der Praxis wegen, in einem Kollegium aus 'Alten Hasen' im Fernmeldeamt Oberhausen eingesetzt. Aufbauend auf den Kenntnissen der Lehrzeit kamen dabei weitere Fertigkeiten im gesamten praktischen Fernmeldewesen hinzu, als da sind Fernübertragungen, Noruf, Drahtfunk, Katastrofenalarm, Frühwarnsystem, manuelle Rufnummern-Auskunft und die Uhrzeitansage. Nach diesem Jahr war ich ausreichend selbständig, und ich wurde eingesetzt als Urlaubsvertretung in einigen Fernmeldeämtern der Region Ruhrgebiet, Niederrhein. 
Mit meinen Rundum-Kenntnissen war ich dort dann als alleiniger 'Herrscher' tätig; da war ich gerade 19...20 Jahre.

▪ Zwischen 1961 - 1962 wurde die Bundeswehr absolviert; zu der Zeit als die Berliner Mauer gebaut wurde. Das war damals gar nicht lustig. Wenigstens lief die Besoldung normal so weiter wie bei der Bundespost.

▪ Nach etwa 8 Jahren bei der damaligen Deutschen Bundespost, Fernmeldedienst, kam es zu Unstimmigkeiten mit der 'Obrigkeit', und ich qittierte den Dienst etwa einen Monat bevor mir nach weiterer Ausbildung, die ich schon absolviert hatte, der Beamtenstatus zuerkannt worden wäre. Damit war ich frei, und ich ging zur IBM; denn IBM suchte immer in Elektromechanik fertig ausgebildete Ingenieure, prüfte allerdings den Wissensstand der Aspiranten sehr sorgfältig. Denn die Ausbildungen waren aufwändig, dauerten lange und waren auch teuer. Grundlegendes Englisch hatte ich nebenbei schon in der Grundschule erworben; ohne Englischkenntnisse hätte ich bei IBM erst gar nicht anklopfen zu brauchen.
Und vor allen Dingen musste IBM sich auf seine Techniker unbedingt verlassen können; repräsentierten sie doch die IBM bedingungslos in jeder Lage. Man verkaufte also sein Fell, seine Seele; und das Fell wurde gut, sehr gut bezahlt. Etwa dreifach wie in der anderen Industrie.
Elektromechanik, weil ja die damaligen Computer noch mehr oder weniger feinmechanische Maschinen waren; die nachkommenden elektronischen habe ich auch noch erlebt - und damit so manchen Strauß gefochten. Ja, ich habe auch im Bergbau (Ruhrgebiet) an Computern Unter Tage und unter dem Hochofen gearbeitet.
Ein guter Beamter wäre ich wohl niemals geworden, auch heute noch habe ich eine starke Abneigung dagegen. Zum blinden Befehlsempfänger bin ich nicht geeignet.

▪ Nach 8 Jahren habe ich auch die IBM verlassen wegen Mobbing. Auf Mobbing reagiert mein vegetatives Nervensystem empfindlich bis zum Umfallen. Interventionen gegen das Mobbing hatten leider keine Wirkung, Ich wäre sehr gern geblieben, aber mir blieb keine andere Wahl. Es sind dann auch noch Köpfe gerollt, aber da waren schon 8 Techniker von 32 auf einer Geschäftsstelle abgewandert - das war damals regelrechter 'Landesverrat'. IBMer wurde man nämlich mit Haut und Haar auf Lebenszeit.
IBM legte jedoch den Grundstock für meine späteren rund 50 Jahre in der Entwicklung in der Computerbranche. Sowohl Hard- als auch Systemsoftware. Die sich in dieser Zeit allerdings grundlegend veränderte, und wo ich mitzog - und weiter mitziehe. Das Feld ist einfach zu interessant.

▪ Danach habe ich die Welt als externer Entwickler und Ausbilder bei einigen bekannten Großfirmen kennen gelernt, von Nord (Finnland, Schweden, ...) bis Süd Europa (Skopje, Sizilien, ...) - und von West bis Ost rund um den Globus. Drei Jahre USA und Canada. Ja, ich war auch im Silicon Valley zugange, damals eine noch recht unscheinbare Gegend. Zwei Hände voll den Ostblock kennen gelernt von Wladiwostok, Chabarovsk, Pjöngjang bis CSSR, Moskau 3 Jahre und etwa ein Jahr China (Taiwan & Hongkong). Auch den Leuten dort Computertechnik beigebracht. Dabei kam mir natürlich die frei Rede aus der Berufsschulzeit zugute. Ich habe stets ohne Manuskript arbeiten können/müssen; denn die Materie ist so umfangreich, da würde das Erstellen eines Manuskripts einfach zu lange dauern - und in der Zeit geht die Technik weiter, was ein Manuskript sowieso nutzlos machen würde.
Die Grundlagen dafür wurden sowohl in der Lehre als auch in der Berufsschule gelegt. Zu Zeiten manchmal recht mühsam, aber doch prägend. Darauf aufbauend war -und ist- natürlich ständige weitere, freiwillige Weiterbildung angesagt.

▪ Ja, ich habe auch drei Jahre Außenhandel mit dem Ostblock aktiv absolviert, sowohl schriftlich/behördlich als auch Ausliefern per LKW (Zollverfahren) mit Installationen und Einarbeiten des Personals vor Ort.

▪ Zu bemerken sei noch, dass die Informatik so einfach und leicht aussieht. Das ist sie aber nicht; es ist meistens gnadenlose Knochenarbeit. Es gehört auch noch mindestens die Bereitschaft dazu, jeden Tag ohne Ausnahme wenigstens 1/2 Stunde, besser jedoch 2 Stunden, zu lernen zu lernen zu lernen, und zu praktizieren - nach der Arbeit. Ohne Lernen wird ein selbständiger Informatiker innerhalb eines halben Jahres gnadenlos komplett abgehängt - und ist nicht mehr gefragt. Hinzu kommt eine unerschütterliche Gesundheit; ein kränkelnder Informatiker ist genau so abgehängt wie einer der nicht freiwillig lernt. Deswegen sind Computer-'Fritzen' auch einsame, digital entscheidende Nacht-Eulen; also nicht unbedingt für eine Ehe geeignet.

▪ Ich weiß nicht, ob heutzutage die 'Junge Generation' sich das antäte. Aber mir hats Freude gemacht, und es bringt einen Teil meiner Rente; allerdings habe ich dafür auch einen Preis bezahlen müssen. Das ist jedoch ein anderes Thema.

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▪▪▪ Wie es zu dieser Ausbildung kam.
Mit dem Grundschulabschluss zur 9. Klasse (eine Klasse wurde übersprungen) erhob sich die Frage nach einem Beruf. Kriegsbedingt körperlich eher schwächlich ausgestattet (TBC überlebt), kam nur ein körperlich leichter Beruf infrage. Es war in einer verlassenen Gegend, auf einem abgelegenen Dorf mit bäuerlichem Character, für umgesiedelte Flüchtlinge nach dem Krieg auch nicht so leicht möglich, dort weiterführende Schulen zu besuchen. Das nächste Gymnasium war 30 km entfernt, und Fahrgeld dafür gab es nicht, und war auch nicht vorhanden. Der Vater ging als Knecht die Landwirtschaft mit zwei Pferden bestellen, und dafür erhielten wir, seine Familie, Unterkunft und Essen. Das Essen für die gesamte Wirtschaft besorgte unsere Mutter; denn der Eigentümer des Landwirtschaft-Gehöftes war im Krieg gefallen, und unsere Familie war teilweise in Gefangenschaft, mein Bruder in Charleroi in Belgien im Kohlebergwerk. Der andere wurde noch auf Kreta festgehalten. Meine Schwester ging Blusen und Hemden im Akkord nähen.
So kam für mich nur eine praktische Lehre infrage. Wir waren auch vier Jahrgänge in einem Klassenraum. Erst nach einigen Jahren wurde eine neue Schule gebaut, und wir kamen in einzelne Räume.

▪ Mein Lehrer hat speziell mich sehr gefördert. Den Grund dafür erzähle ich weiter unten. Und so ist er mit mir 10 km in die nächste Stadt gefahren - wir beide mit dem Fahrrad übrigens. Dort sind wir auf das große Briefpostamt gegangen, und er hat dort nach dem Fernmeldeamt gefragt. Ich ahnte von nichts. Der Dienststellenleiter hat uns persönlich empfangen, und er hat uns die gesamten Fernmeldeeinrichtungen vorgeführt und erklärt. Von den Sachen war ich sofort fasziniert. Zum Abschied gab er mir noch einen Satz antiker Kopfhörer zum Basteln und Ausprobieren mit. Das hat mir natürlich sehr gefallen. Wir hatten damals nur einen Detektorempfänger zum Rundfunkempfang, ich meine des Mittelwellen-Senders Hilversum bei Amsterdam.

▪ Und so kam es zu einer Anfrage an die Oberpostdirektion Düsseldorf zwecks Lehre des Fernmeldehandwerkes.
Ich kam nach einigen schriftlichen und mündlichen Tests in die enge Wahl. Die medizinische Unterschung befand mich für tauglich.
Und so wurde ich zuhause ausgebürgert, und zog mit 16 Jahren nach Düsseldorf in das angeschlossene Lehrlingsheim. Dort waren etwa 100 Gleichaltrige aus der Region Niederrhein untergebracht, Es herrschte sehr strenge Ordnung und Pünktlichkeit.
Die Unterbringung und Verpflegung in diesem Heim hat mir aber gesundheitlich sehr zu schaffen gemacht, sodass ich nach einem Jahr lieber die lange Fahrt inkauf nahm. Aber ich weiss, dass auch diese Erfahrung mir geholfen hat.
Auf meinen späteren langen Berufsreisen war nämlich auch nicht immer Steigenberger angesagt, und ich wusste, wie man auch mit minimalen Mitteln unterkommen kann.

▪ Wie kam es zu der Förderung durch meine Lehrer? Ja, es waren zweie; Grundschule und später Berufsschule.
Wir mussten die Heimat verlassen, die russische Armee hat ja im östlichen Oderbruch alles komplett niedergemacht, also auch unser idyllisch gelegenes Dorf. Wir wurden in 1/4 Stunde ausgetrieben, und es wurde auch auf mich geschossen; die Narbe kann ich heute noch zeigen. Das war auch für mich nicht lustig.
Später dann (zwangs)umgesiedelt in eine Gegend (Niederrhein), in der plattdeutsch gesprochen wurde, und wo ich so gut wie nix verstand -die mich übrigens auch nicht-, war mein Interesse an Schule sehr niedrig. Ich war ausgeprochen gleichgültig bis faul. Und so rasselte ich auch gleich mal im ersten Jahr durch. Wohl auch, weil ich nur ein paar Monate eingeschult sein konnte. Die ersten Monate mussten wir auf der 'Zwischenstation Beeskow' dort bei der Einschulung ja Russisch lernen.

▪ Meiner Schwester (16 Jahre älter) ist wohl irgendwann der Kragen geplatzt. Und sie hat mich an einem Nachmittag derart gnadenlos zum Lesen geprügelt, dass ich heute noch weiss wie ich Rotz&Wasser geheult habe. Von drauß' vom Walde komm ich her... auch nur ganz kurz gestockt, zack derbe was hinter die Löffel. Aber -egal wie- es hat geholfen. Ich bin ihr sehr sehr dankbar für die Mühe und den Mut den sie damals aufbrachte, um mich auf Spur zu bringen.

Mancher sage nun, Kinder gehören nicht geschlagen. Mag sein, aber mir hat es geholfen. Vielleicht eine Ausnahmesituation. Von Stund an konnte ich lesen, schreiben und rechnen wie eine Eins, war ein komplett aufgeweckter Bengel. Erfolg macht süchtig nach weiterem Erfolg; und es schadet nichts, wenn mal was in die Hose gehen sollte.

Kurz darauf bin ich dann zum Klassensprecher erkoren worden, hatte freiwillig den damals neuen Schulfunk und die Schulbücherei am Laufen zu halten. In den letzten Schuljahren durfte ich dann schon Vorträge halten, zB über die Braunsche Röhre oder verschiedene Pflanzen. Und ich habe freiwillig an dem damals selten angebotenen Englischkurs nach den regulären Schulstunden teilgenommen.
Sprachen sind sehr sehr wichtig, was sich aber erst viel später herausstellen sollte. Damals war es Englisch wohl aus reinem Interesse ohne besondere Absicht.
Seitdem weiss ich auch, wie ich selber zügig an jede Information komme, die benötigt wird. Was heute ein ziemlich anderes Vorgehen ist. Sprachen sind aber immer noch wichtig, sie sind der Schlüssel für manche verborgene Gelegenheit. Und mit dem Hute in der Hand kommt man durch das ganze Land.

▪ Wenn du etwas zu bewerkstelligen hast, und du bist in der Lage, es selber zuwege zu bringen, dann mach es selber. Verlass dich nur in ausgewählten Situationen auf andere, auf andere die du kennst. Es sei denn, du kannst dir leisten, dass es in die Hose geht.

▪ Und 'nur', weil ich ein einziges mal Erfolg gekostet hatte, überhaupt Erfolg kosten konnte. Das hat sich durch alle Jahrzehnte gezogen. Unsere Kinder haben nie Prügel gekriegt, aber jedes durfte sein eigenes Erfolgserlebnis kosten.

Vielleicht können auch diese Webseiten für andere dazu hilfreich sein?
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